PrivatpersonenÜber SpermaScreening von Samenspendern

    Screening von Samenspendern

    Alle Spender bei Cryos wurden in einem Screeningprozess gründlich auf körperliche und geistige Gesundheit untersucht. Um in unser Spenderprogramm aufgenommen zu werden, müssen die potenziellen Spender gesund sein und den länderspezifischen Vorschriften genügen. 


    Cryos liefert Spendersamen weltweit in viele Länder, die jeweils verschiedene Gesetze in Hinblick auf die Samenspende haben können. 

    Auf dieser Seite erklären wir Ihnen, wie wir unsere Spender anhand unseres umfassenden Qualitätssicherungsprogramms auswählen und untersuchen und wie wir sicherstellen, dass unsere Spender die Vorschriften in Ihrem Behandlungsland erfüllen.   

    Auswahl und Screening unserer Spender 

    Wenn sich ein potenzieller Spender bei Cryos bewirbt, durchläuft er einen sehr strengen Auswahl- und Screeningprozess 

    Zunächst füllt der Spender einen umfassenden medizinischen Fragebogen aus und absolviert ein Interview mit unserem medizinischen Personal. In diesem wird versucht, die familiäre Krankengeschichte des potenziellen Spenders und eventuell vorhandenes Risikoverhalten zu ermitteln. Anhand der Ergebnisse wird der jeweilige Spenderkandidat beurteilt. Potenzielle Spender, bei denen in der Familie zu einem früheren Zeitpunkt ernsthafte körperliche oder psychische Erbkrankheiten aufgetreten sind, werden abgelehnt. 

    Darüber hinaus erfolgt eine gründliche körperliche und geistige Untersuchung der Kandidaten. Ihnen wird zudem Blut und Urin abgenommen und auf Infektionskrankheiten getestet. Eine Untersuchung auf Erbkrankheiten erfolgt ebenfalls. Schließlich wird das Vorhandensein eines normalen Karyotyps (Chromosomenprofil) geprüft.  

    Über den gesamten Spendezeitraum werden zugelassene Spender regelmäßig auf Infektionskrankheiten untersucht.  

    Ein Summary of Records, welches Testergebnisse, Spendereigenschaften und Freigabeinformationen gemäß dem jeweiligen Standard enthält, ist der Auftragsbestätigung beigefügt und liegt als Kopie auch Ihrer Lieferung bei. Das Summary of Records kann sich im Laufe der Zeit ändern, da die Spender laufend getestet werden. 

    Länderspezifische Anforderungen (Standards) 

    Cryos ist nach der EU-Geweberichtlinie lizenziert und kann Spendersamen in alle EU-Länder sowie in Staaten außerhalb der EU liefern. Je nach Land gibt es unterschiedliche Gesetze zur Samenspende, die auch Anforderungen an die Auswahl und das Screening potenzieller Spender enthalten können. Im Screeningprozess werden daher alle potenziellen Samenspender bei Cryos in Hinblick auf die klinische Nutzbarkeit in verschiedenen Ländern oder Regionen ausgewählt, untersucht und freigegeben. 

    Wenn Sie auf unserer Website ein kostenloses Konto einrichten und Ihr Behandlungsland angeben, zeigen wir Ihnen nur die Spender an, die die Anforderungen im jeweiligen Land erfüllen. 

    Mehr über länderspezifische Anforderungen erfahren 

     

    Wie wir mit Erkrankungen umgehen    

    Bei jeder Schwangerschaft besteht ein geringes Risiko, dass das Kind bereits mit einer Krankheit geboren wird. In einigen Fällen kann es sich dabei auch um eine Erbkrankheit handeln. Bei Cryos durchlaufen alle angehenden Spender einen strengen Screeningprozess, bevor sie zur Samenspende zugelassen werden. Auf diese Weise soll das Risiko verringert werden, dass der Spender schwere Krankheiten an das Kind weitergibt.  
     
    Wird bei einem potenziellen Spender ein gravierender Risikofaktor festgestellt, kommt dieser Spender für eine Samenspende bei Cryos nicht mehr in Frage.  

    Trotz unseres gründlichen Auswahl- und Screeningprozesses kann das Risiko, ein Kind mit einer Krankheit zu bekommen, nicht ganz ausgeschlossen werden. Wird bei einem Kind eine Krankheit festgestellt und besteht Grund zur Annahme, dass diese mit der Nutzung von Spendersamen in Verbindung steht, muss Cryos umgehend hierüber informiert werden, sodass die erforderlichen Maßnahmen getroffen werden können. Dazu gehört es auch festzustellen, ob die Krankheit tatsächlich auf den Spendersamen zurückzuführen ist oder nicht.